Herausforderungen bei der Anfrageverwaltung für Locations
Eventlocations in Zürich erhalten Buchungsanfragen über verschiedene Kanäle: direkte E-Mails, Telefonanrufe, Kontaktformulare und Buchungsplattformen. Die Verwaltung dieser Kanäle bindet Kapazitäten — besonders wenn ein hoher Anteil der eingehenden Anfragen unvollständige Angaben enthält (fehlende Gästezahl, Datum oder Budgetrahmen).
Laut Branchenbeobachtungen enthalten 40–60 % der direkt eingehenden Anfragen keine konkreten Angaben zu Datum, Gästezahl oder Budget. Das erhöht den Kommunikationsaufwand vor der eigentlichen Angebotserstellung.
Geprüfte Anfragen über Vermittlungsplattformen
Vermittlungsplattformen filtern Anfragen vor der Weiterleitung. Bei Dreilokale funktioniert das so:
Schritt 1 — Anfrage durch den Veranstalter: Der Veranstalter gibt auf der Plattform Datum, Gästezahl, Eventtyp (z. B. Firmenevent, Apéro, Seminar) und Budgetrahmen an.
Schritt 2 — Matching: Dreilokale prüft die Anfrage und leitet sie an bis zu drei passende, verfügbare Locations weiter. Locations mit nicht passender Kapazität oder am gewählten Datum ausgebucht werden nicht kontaktiert.
Schritt 3 — Direktkontakt: Die ausgewählten Locations erhalten eine vollständige Anfrage mit allen relevanten Angaben und können direkt eine Offerte erstellen. Die Buchung erfolgt direkt zwischen Veranstalter und Location — ohne Provision.
Weitere Informationen zur Funktionsweise finden sich auf der About-Seite.
Unterschiede zu direkten Buchungsanfragen
Im Vergleich zu ungeprüften Direktanfragen enthalten Anfragen über Vermittlungsplattformen in der Regel:
Vollständige Rahmendaten (Datum, Uhrzeit, Gästezahl), einen definierten Budgetrahmen, einen klar beschriebenen Eventtyp sowie die Kontaktdaten einer konkreten Ansprechperson. Das reduziert den Aufwand für die Anfangskommunikation und ermöglicht eine raschere Angebotserstellung.
Weiterführende Informationen zum Schweizer Eventmarkt stellt der GastroSuisse-Verband bereit.
